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 Die Schwarze Sprache

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Rudhros

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BeitragThema: Die Schwarze Sprache   Sa Jun 08, 2013 9:57 am

Die Entstehung

Sauron entwickelte diese Sprache in Mordor für seine Untertanen, da zum Beispiel die Orks keine eigene Sprache haben, sondern viele verschiedene Stammessprachen, die sich aus Wörtern anderer Sprachen zusammensetzen.
Um sich untereinander zu verständigen, müssen sie auf das Westron zurückgreifen. Doch nur wenige von Saurons Untertanen übernahmen die Sprache; eher sprechen sie die Gemeinsame Sprache und verwenden nur wenig aus Saurons Kreation.
Nur seine höchsten Würdenträger und die Nazgûl sprechen sie fließend.

Eine Theorie besagt, dass die Schwarze Sprache weniger für den Alltag als für Flüche und dergleichen geeignet war. Für sein Werk benutzte er Worte aus dem Ur-Elbischen, aus den verschiedenen Ork-Sprachen oder sogar aus dem Valarin, die er so abänderte, dass sie in die Schwarze Sprache passten. Nach Saurons erstem Fall geriet die Sprache fast ganz in Vergessenheit, nur einige Wörter überlebten im Orkischen. Doch als Sauron sich erneut erhob, wurde die Schwarze Sprache wieder zur Sprache von Barad-dûr

Aufbau

Ein Beispiel für die Schwarze Sprache ist die Inschrift des Einen Rings, ein Auszug aus dem Ringgedicht:

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Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
(sinngemäße Übersetzung)

Diese zwei Zeilen sind zwar kurz, aber dennoch lässt sich hier viel über die Schwarze Sprache herausfinden.

So ist diese Sprache agglutinierend aufgebaut, das heißt, jede
grammatikalische Eigenschaft (wie Fall, Zeitform etc.) wird mithilfe
eines Suffixes (Nachsilbe) gebildet. Der agglutinierende Sprachbau ist
logisch, denn die Schwarze Sprache ist doppelt erfunden: Tatsächlich
wurde sie von Tolkien entwickelt, innerhalb der Geschichte selbst aber
wurde sie vom Dunklen Herrscher erfunden.
Die Schwarze Sprache kennt also Wortwurzeln, welche sich sogar in der
Sprache einiger Ork-Stämme wiederfinden. So bedeutet durb „knechten“, gimb „finden“ und krimp „binden“. Diesen Wurzeln werden dann Suffixe angehängt:

Suffixe

  • "-at" = Verbform im Infinitiv, steht für die Konstruktion („(um) zu“)
  • "-ob" = von
  • "-ûk" = alle (ebenso wie "-uuk")
  • "-uurz" = Endung in einem Adjektivsatz
  • "-hai" = Großer, Mächtiger, Überragender (Bezieht sich auf Personen oder Rassen)
  • "-ishi" = innerhalb, binnen
  • "-ub" = Futur-Endung
  • "-ul" = diejenigen
  • "-an" = wird verwendet um aus einem Substantiv ein Verb zu machen

(Beispiel: "Kurv" (Hure) "Kurvan" (begatten, sich paaren, kopulieren) "Kurvanug" (Begattung, Paarung, Sex)


So bedeutet (wörtlich übersetzt):


durbatulûk
durb-at-ul-ûk
knechten-zu-sie-alle

gimbatul  
gimb-at-ul
finden-zu-sie

thrakatulûk
thrak-at-ul-ûk
treiben-zu-sie-alle

krimpatul  
krimp-at-ul
binden-zu-sie

Der agglutinierende Aufbau gilt auch für Präpositionen.

Weiterhin bedeutet



  • burzum-ishi „Dunkelheit-in(-die)“,
  • agh „und“,
  • ash  „ein“ (vermutlich aber nicht im Sinne von „irgendeiner“, sondern im Sinne von „der Einzige“)
  • und nazg „Ring“, [vgl. Nazgûl (nazg-gûl), „Ring-Geist“].

Die originalgetreue Übersetzung wäre also:


Ein (einziger) Ring, sie alle zu knechten, sie zu finden,
sie alle zu treiben und sie in Dunkelheit zu binden.



Quelle: http: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
[/i]


Zuletzt von Rudhros am Mi Jun 12, 2013 7:51 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Rudhros

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BeitragThema: Re: Die Schwarze Sprache   Sa Jun 08, 2013 10:26 am

Grammatik

Der Plural bei Substantiven mit einem harten Konsonanten am Ende erhält die Endung "-rim". Bei Wörtern mit einem weichen Konsonanten erhält es stattdessen ein "-im"

Prädikate mit hartem Konsonanten werden zu Plural indem man ein "-ri" oder ein "-i" ,bei weichen Konsonanten anhängt.
Enden sie auf einem Vokal wird meist ein "-z" angehängt"
Das Verb "sein" wird in der Schwarzen Sprache so gut wie nie verwendet. Man benutzt daher eine recht simple Satzkonstruktion.

Zum Beispiel:
"Ich bin hungrig und ich will etwas zu Essen jagen"  wird zu
"[Name] hungrig. [Name] geht jagen

Pronomen sind zudem auch recht selten. Wenn das zuständige Subjekt nicht bekannt ist, wird die Person oder der Gegenstand als Objekt behandelt.
Zum Beispiel:
"Gib mir das Messer"  wird zu "Gib Messer"

Adjektive wiederrum stehen meist immer vor dem Subjekt
Zum Beispiel:
"Schönes Menschenweib dort!" oder "Schönes Messer, gutes Messer"


Ein paar hilfreiche Sätze

"Ashdautas Vrasubatlat" -- "Eines Tages werde ich dich töten" (Begrüßungsformel)
"Nar Udautas" -- "Nicht heute" (typische Antwort auf die Begrüßung)
"Nar Mat Kordh-Ishi" -- "Sterbe nicht im Bett"
"Akul Gijak-Ishi" -- "Eis im Blut"
"Amal shufar, at rrug" -- "Wo es eine Peitsche gibt, gibt es auch einen Weg"
"Snaga nar baj lufut" -- "Sklaven machen keinen Krieg."
"Ambor mabas lufut" -- "Schnaps nach dem Krieg" (Einladung zum Trinken)
"Mabaj nar armauk" -- "Ich habe keine Feinde"
"Mabaj bot ob armauk" -- "Ich habe eine Welt voller Feinde"
"Mirdautas vras" -- "Heute ist eine guter Tag zum tötenl"
"Vrasubatburuk ug butharubatgruiuk" -- "Wir töten alle Männer und schänden dann ihre Frauen"


Zuletzt von Rudhros am So Jun 09, 2013 9:26 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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